Oma’s deftiger Linseneintopf 2.0

Klingt unsexy? Schmeckt aber geil! Meiner Meinung nach, werden Suppen und Eintöpfe gnadenlos unterschätzt. Gut gekocht und mit den richtigen Gewürzen abgeschmeckt, hat man ein sensationelles Gericht, das man auch super vorkochen oder einfrieren kann. Richtig deftig wird es heute mit Oma's Linseneintopf. Denn in Oma's Rezept ist natürlich auch Platz für Speck, Kartoffeln und kräftig geräucherte Wurst. Mit diesem Rezept bekommst du deine ganze Familie garantiert satt und glücklich.

Pro Portion

Kalorien

694

Fett

35

Protein

42

Kohlenhydrate

47

Portionen

6 Personen

Dauer

70 Minuten

Schwierigkeit

Dauerkonsument

Schärfe

Not Hot

Zutaten

300g Berglinsen, abgespült
150g rote Linsen, abgespült
1,5L eiskaltes Wasser
300g Bauchspeck am Stück
2 Kartoffeln, in kleine Würfel geschnitten
1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
3 Karotten, in kleine Würfel geschnitten
1/2 Knollenselerie, in kleine Würfel geschnitten
2 rote Zwiebeln, gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 EL Weißweinessig
1 EL Aceto Balsamico
1 EL Senf
1 Handvoll Petersilie, gehackt
4 Schinken-Mettwürste

 

Gewürzregal

3 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle
2 TL getrockneter Majoran
3 Lorbeerblätter
1 TL Kreuzkümmel
0,5 TL Kümmel
1 TL Zucker

Zubereitung

Deine Oma wäre sehr stolz auf dich! 

  1. Suche dir einen schönen großen Topf. Darin lässt du als erstes das Stück Bauchspeck aus. Einfach die Hitze auf volle Pulle drehen und den Speck (ohne zusätzliches Fett) von beiden Seiten kross anbraten. Dabei tritt ausreichend Fett für den nächsten Schritt aus.
  2. Denn hier kommt jetzt das Röstgemüse ins Spiel: Das sind Lauch, Karotten, Knollensellerie, Zwiebeln und Knoblauch. Das Gemüse gibst du jetzt zum Speck und röstest es jetzt schön im ausgetretenen Fett an. Das machst du so lange, bis sich am Topfboden ein dicker dunkelbrauner Bratensatz gebildet hat. Das sorgt garantiert für die Extraportion “Deftigkeit”.
  3. Jetzt kommen die Berglinsen, Majoran und Lorbeerblätter mit zum Gemüse und Speck. Röste einfach alles noch mal ein paar Minuten mit an.
  4. Nun attackieren wir den Bratensatz und sprengen ihn! Dazu reicht schlicht und einfach kaltes Wasser. 3..2..1: Rein damit! Durch den Schock kapituliert der Bratensatz und lässt den Topfboden los. Die Röstaromen gehen so wunderbar in den Eintopf über. Das wird lecker! Jetzt noch den Deckel drauf, aufkochen lassen und auf niedriger Hitze für 35 Minuten köcheln lassen.
  5. Sobald die Zeit um ist, wirfst du einfach die roten Linsen, die Kartoffeln und die Mettwürste mit in den Topf. Das Ganze lässt du jetzt noch mal mit Deckel für 20 Minuten weiter köcheln.
  6. Es ist schon fast so weit! Das Warten wird dich belohnen. Jetzt nimmst du den Speck heraus, schneidest die Schwarte ab und würfelst ihn grob. Zurück damit in den Topf.
  7. Zum Schluss verwandeln wir den Linseneintopf in einen Eintopf, der den Zusatz “von Oma” auch verdient! Es wird noch deftiger: Den Linseneintopf schmeckst du jetzt mit Weißweinessig, Aceto Balsamico, Kreuzkümmel, Kümmel, Senf, Zucker, ordentlich Salz und Pfeffer ab. Willkommen in deiner Kindheit!
  8. Schnapp dir ne Suppenkelle und schöpfe ein paar Kellen in einen tiefen Teller. Jetzt streust du noch ein bisschen Petersilie rüber und fertig ist das Ding! Guten Appetit!

Man munkelt, am nächsten Tag schmeckt der Linseneintopf noch besser! Schnabuliere also nicht gleich alles! 

Tipps

Der Bauchspeck wird zuerst am Topfboden anbacken. Aber keine Sorge: Sobald er bereit ist, gewendet zu werden, löst er sich wie von Zauberhand von selbst.

Die Linsen solltet du immer ohne Salz oder Instant-Brühe kochen. Durch das Salz verlängert sich die Kochzeit der Linsen deutlich. Deshalb wird ein Linseneintopf stets zum Schluss gewürzt und abgeschmeckt.

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