Einfaches Chicken Curry mit Brokkoli

Die Grundlage für dieses Rezept stammt aus einem uralten indischen Kochbuch, welches mir meine Mutter zum Auszug aus dem Familienheim mit auf den Weg gegeben hat. Es ist keins dieser modernen, schicken und bildhaften Kochbücher. Die Rezepte sind kurz und prägnant, Fotos der Gerichte gibt es nicht. Ich habe zu Azubi- und Studienzeiten viele verschiedene Rezepte ausprobiert. Dieses Chicken Curry ist und bleibt mein Lieblingsrezept aus diesem Kochbuch. Im Laufe der Jahre habe ich mit dem Rezept immer mal wieder experimentiert und einfach verschiedene Dinge ausprobiert. So wie Ihr es hier seht, ist es meine perfekte Kombi.

Pro Portion

Kalorien

310

Fett

14

Protein

30

Kohlenhydrate

12

Portionen

4 Personen

Dauer

30 Minuten

Schwierigkeit

Dauerkonsument

Schärfe

Hot

Zutaten

2 Hähnchenbrustfilets, in Streifen geschnitten
2 große Zwiebeln, gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 Chilischoten, in Ringe geschnitten
1 Brokkoli, in Röschen zerlegt
2 EL Öl
1 EL Butter
200ml kaltes Wasser
5 EL Kokosflocken
0,5 Zitrone, gepresst
5 EL Tomatenmark

Gewürzregal

5 TL Currypulver
1,5 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Mach dich bereit! Ab geht’s!

  1. Zum Start erhitzt du in einem Topf, auf höchster Stufe, das Öl und lässt darin die Butter zergehen. Diese Kombination sorgt dafür, dass Du sowohl auf höchster Stufe kochen kannst ohne das die Butter anbrennt, Dein Gericht aber trotzdem eine buttrige Note erhält.
  2. Nun wirfst Du die Zwiebeln und den Knoblauch hinein und lässt beides bei gelegentlichem Umrühren goldbraun werden. Das gibt leckere Röstaromen.
  3. Jetzt kommen die Chillies zum Einsatz – rein damit. Wir wollen es ja schließlich Hot & Spicy.
  4. Als nächstes fügst du das Currypulver hinzu und lässt es ca. 3 Minuten anrösten. Wichtig dabei ist, dass du ständig umrührst, da das Pulver sonst schnell anbrennen kann. Das Anrösten von Currypulver ist ein echter Geheimtipp unter indischen Köchen. So kann das es sein volles Aroma entfalten.
  5. Um die Geschmacksgrundlage des Curries perfekt zu machen, gibst du nun das Tomatenmark hinzu und röstest es unter gelegentlichem Umrühren an. Das dauert auch ca. 3 Minuten. Auch hier ein grundsätzlicher Tipp zum Umgang mit Tomatenmark: Durch das Anrösten verliert das Tomatenmark seine ungeliebte Säure und bildet einen leicht fruchtig-süßen Geschmack.
  6. Nun ist es soweit und Du kannst alles mit dem kalten Wasser ablöschen. Durch den Kälte-Hitze-Schock löst sich der Bratensatz und die verschiedenen Aromen vereinen sich perfekt zu einem Curry.
  7. Sobald Dein Curry auf mittlerer Hitze köchelt, kannst du das Hähnchen hinzugeben. Probiere dich hier gerne mal mit verschiedenen Formen von Hähnchen oder Putenfleisch aus. Hähnchenschenkel ohne Haut machen sich hier auch besonders gut. Das Hähnchen lässt du jetzt 20 Minuten im Curry (mit Deckel) ziehen.
  8. Nach 10 Minuten Kochzeit gibst du den Brokkoli dazu. Was für ein Anblick.
  9. Zum Schluss erfolgt der finale Schliff, indem du Dein Curry ordentlich mit Salz und Pfeffer würzt. Ich nehme immer einen leicht gehäuften TL Salz und Pfeffer aus der Mühle. Jetzt noch einen Schuss frisch gepressten Zitronensaft (es geht auch ein ordentlicher Schuss vom Zitronenkonzentrat aus dem Fläschchen) und einen guten TL Zucker. Der Zitronensaft und der Zucker verleihen Deinem Curry eine leicht orientalische Note und sorgen so für das perfekte indische Geschmackserlebnis.
  10. Ganz zum Schluss rührst Du die Kokosflocken ein. Das sorgt für die Bindung und verleiht Deinem Curry zugleich eine weitere interessante Geschmacksnote.

Inder wünschen sich einander übrigens nicht guten Appetit. Also: Lidschiye! (Bedient euch doch bitte!)

Tipps

Dazu schmeckt am besten dein frisch zubereiteter Lieblingsreis. Super sieht es aus, wenn du dein Gericht in einem tiefen Teller anrichtest. Eine Hälfte Reis, eine Hälfte Chicken Curry. Perfekt wird es, wenn du noch ein paar frische grüne Kräuter nach Wahl drüber streust!

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